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Anfangszeit in der Corona-Krise

Unser Kita-Alltag begann mit einer neuen ungewohnten Situation. Zuerst haben wir uns intensiv mit den neuen Vorgaben des Ministeriums zum Infektionsschutz befasst. Zeitgleich wurde die erste Notgruppe eröffnet. Für die Notgruppe wurden zwei Erzieherinnen zugeteilt, die ausschließlich für die Kinder zuständig sind.

Die Zeit wurde genutzt, um alle Räumlichkeiten auf ihr Inventar zu prüfen und ggf. etwas auszusortieren. Zusätzlich strukturierten wir das Mobiliar um und säuberten alles gründlich. Des Weiteren wurden Dokumente und Berichte, die sonst im Alltag etwas zu kurz kommen, aufarbeitet.

wie es weiter ging...

Wir begannen mit weiteren Aufräumarbeiten und Umstrukturierungen. So haben wir schließlich den Eingangsbereich neu dekoriert und verschiedene Feste geplant. Im ausführlichen Austausch mit dem gesamten Team wurde das Kitakonzept detailliert besprochen und unser Tagesablauf angeglichen und aufgefrischt.

Viele Vorbereitungen für die neuen Kinder im zukünftigen Kitajahr wurden getroffen. In den Notgruppen wurden kleine interne Projekte durchgeführt, wie Pfannkuchen, Pizza, Waffeln backen und künstlerische Angebote.

 

Unser neuer Informationsaustausch mit den Eltern

Um mit den Eltern und Kindern weiterhin in Kontakt zu bleiben, wurde ein Email Verteiler eingerichtet. Dadurch erreichten uns auch viele Fotos, Grüße und Videos von den Familien als Antwort und Dankeschön.

Über den Email Verteiler werden zusätzlich aktuelle Informationen weitergegeben, damit alle Familien auf dem neusten Stand über Änderungen/Neuigkeiten der aktuellen Lage sein können.

In Planung ist eine App namens „Stramplerbande“, die zum weiteren Informationsaustausch und unserer Onlinepräsenz dienen soll.

 

Eröffnung einer weiteren Gruppe

Durch die Entscheidung des Gesundheitsministeriums hatten wir ab dem 3.05 die Möglichkeit, eine dritte Gruppe für unsere Kinder zu eröffnen und damit die Anzahl der Kinder in unserer Kindertagesstätte zu erhöhen. Zwei weitere Pädagogen nahmen die Arbeit direkt mit den Kindern in der dritten Gruppe wieder auf. Natürlich arbeitet die Kindertagesstätte nach den Anforderungen des Hygieneplans. Für die Gruppen wurde ein Plan erstellt, damit die Kinder gruppenweise auf das Außengelände gehen können. Dadurch wird ein direkter Kontakt zwischen den Gruppen praktisch ausgeschlossen.

Feedback und unser Dank

Wir haben uns sehr über die Rückmeldung der Eltern bezüglich der Osterpakete sehr gefreut. Wir waren auch erfreut zu hören, dass die regelmäßig vorbereiteten Angebote die per E-Mail versendet wurden positiven Anklang fanden. Wir bedanken uns herzlich bei den Eltern für das Feedback! So bereiten wir uns wieder darauf vor, Gebasteltes zu zeigen, Märchen vorzulesen oder ein Rezept vorzubereiten.

 Individuelle Schutzmittel

Eine unserer Mitarbeiterinnen, Frau Stulova, scheute keine Mühen und nähte in kürzester Zeit Stoffmasken für fast alle Mitarbeiter. Das Material wurde auch von ihr zur Verfügung gestellt. Jetzt ist jeder von uns mit einer persönlichen Schutzmaske ausgestattet.

 Entwicklungsberichte per Post

Die Zeit der Coronarkrise fiel auf die Zeit der Entwicklungsgespräche mit den Eltern. Die Erzieher druckten alle Berichte aus und schickten diese per Post, den Eltern zu. Die Eltern haben natürlich die Möglichkeit, uns anzurufen und mit den jeweiligen Erziehern alle Punkte des Berichts zu besprechen und auf alle auftretenden Fragen zu antworten. Einige Eltern haben diese Gelegenheit bereits genutzt.

 Zukünftige Projekte

Die ungewohnte Situation in der Coronazeit, gab uns die Möglichkeit, uns genauer und detaillierter mit der Planung von zukünftigen Projekten zu befassen. Wir beschäftigten uns mit neuen Ideen und Ideen die schon länger im Raum standen, doch aus Zeitmangel nicht verwirklicht werden konnten. Besonders wollen wir das Umweltprojekt hervorheben, in dessen Rahmen wir eigene Pflanzen auf dem Außengelände in Hochbeeten anbauen werden. Darüber hinaus beinhaltet dieses Projekt auch die Idee, den Kindern zu erklären, wie wichtig das Ökosystem und die Umwelt sind. Die Kinder müssen ebenfalls lernen, dass der Müll richtig getrennt werden soll, hierfür haben wir uns für die Gruppen ein neues Mülltrennsystem angeschafft.

Wir bereiten uns auf künftige Feiertage vor, mit der Hoffnung, dass diese in der Kindertagesstätte durchgeführt werden können. Einige Pädagoginnen mit einem besonderen Talent für Handwerk (wieder Frau Stulova, sowie Frau Medvedeva), bereiten unterschiedliche Kostüme und Dekorationen vor.

 Weitere Schritte

Wir beschäftigen uns weiterhin mit der Planung und Verbesserung aller Bereiche unseres täglichen Lebens.

Jetzt installieren wir die mobilen Klimaanlagen in den Gruppen. Diese sollen uns im Sommer die Arbeit in den Gruppen erleichtern. Sowohl die Kinder als auch die Erzieher können dann die Sommerhitze leichter ertragen.

Immer wieder arbeiten wir an dem zweisprachigen Konzept unserer Institution. Wir organisieren ein zweisprachiges „Bücherregal“, finden die Knackpunkte deutscher und russischer Märchen und bereiten zweisprachige Projekte vor. Die Arbeit geht weiter mit der Dokumentation, mit den Portfolios (persönlicher Ordner) der Kinder und allem Notwendigen, was die Grundlage unserer Arbeit bildet.

 

 

Butterfest 2020

Traditionen werden besser wahrgenommen, wenn sie ein Teil unseres Lebens werden. Nachdem wir das erste Mal die Pfannkuchen beim Butterfest gekostet haben, beschlossen die Kinder und Erzieher unseres Kindergartens, regelmäßig, jährlich zu feiern und zu backen. So ist das uralte heidnische Fest zu unserer Tradition geworden, welches zu dem guten Begriff der russischen Kultur gehört.

Frühstück beim Butterfest, am 27. Februar 2020: Pfannkuchen, Honig, Schmand, alle Arten von Marmelade und (das beliebteste Produkt) Nutella sind in jeder Gruppe vorhanden. Es wurde alles bis auf den letzten Rest aufgegessen und die Zeit ist gekommen, um zum Fest in den Mehrzweckraum zu gehen. Man will schon singen und tanzen - aber... Die Schneekönigin kommt, die den Platz dem Frühling und der Wärme nicht überlassen will. Die Kinder mussten sich anstrengen, um sie zu besiegen, um mit ihren Tücken und Fiktionen umzugehen. Sie wollte die Kinder einfrieren, sie wollte die Kinder mit dem Ball treffen, aber die Kinder waren stärker!

Nach lustigen Spielen in der Halle fand der letzte Akkord des Festes draußen statt: Es wurde die Vogelscheuche verbrannt. Das ist der traditionelle Spaß, der die winterliche Kälte vertreiben und die Frühlingswärme rufen soll.

 

Die "fünfte Jahreszeit" in unserem Kindergarten

Die "fünfte Jahreszeit", beziehungsweise der Karneval, forderte natürlich eine gründliche Vorbereitung. Schon vor einer Woche haben wir begonnen, Flure und Mehrzweckraum zu schmücken. Wir hatten die Erwartung, dass die Kinder mit großer Freude das Konfetti in die Luft werfen und die bunten Ringe zu regenbogenfarbigen Luftschlangen werden.

Und dieser Moment ist gekommen. Einhörner und Prinzessinnen, Polizisten und Piraten, Ritter, Feuerwehrleute und alle Figuren, die in kindlichen Träumen und Fantasien geboren wurden, gingen in unseren Mehrzweckraum, jubelten, atmeten aus, waren begeistert und begannen aktiv mit dem Fest. Karnevalslieder, gemeinsame Tänze, stolze Kostümdemonstration waren als notwendige Attribute vorhanden. Die Kinder waren so von der Begeisterung erfüllt, dass einige von ihnen den Saal manchmal verlassen mussten, um sich in der Stille des Flurs von Lärm und heftigen Emotionen zu erholen und Kräfte für die Fortsetzung des Festes zu sammeln.

Und für den Snack wurden frische, aromatische Berliner verteilt. Dieser traditionelle Leckerbissen ist der gute Abschluss des Kinderkarnevalsfestes geworden.

 

Russisches Neujahrsfest

Das neue Jahr (Silvester) ist ein Fest, das sich um das Wahrwerden von Wundern dreht und sowohl für die Kinder als auch für die Erwachsenen eine aufregende Geschichte ist. Am 19. Januar 2020 ist das Wunder wahr geworden. Im Neujahrsmärchen "Abenteuer des Hasen" haben nicht nur Erwachsene, sondern auch die Kinder mitgewirkt. Unter dem Weihnachtsbaum rieselten Schneeflöckchen aus der Gruppe "Blumental" und Kinder aus beiden bilingualen Gruppen haben ein Gedicht vorgetragen.

Doch nicht umsonst standen die aufgeregten sechsjährigen Jungen unter dem Weihnachtsbaum, um das Silvester-Wunder für Mamas, Papas und Erzieher wahr werden zu lassen.

Lustigerweise stellten zwei Gruppenleitungen unter dem Weihnachtsbaum einen lustigen Hasen und eine komische Königin dar.

Ein Wunder, dass die Personen von Väterchen Frost und Schneeflöckchen unerkannt geblieben sind, nicht wahr? Und unser Väterchen Frost wird wohl ziemlich lächeln, wenn er diese Zeilen liest und sich an das Neujahrswunder im Kindergarten "Tannenhof" erinnert…

 

Die Wichtelwerkstatt

Kurz vor unserer Weihnachtsschließung war es wieder an der Zeit, mit den Kindern und den Eltern ein Weihnachtsfest zu feiern.

Wie im vergangenem Jahr lief unser Fest wieder unter dem Motto „Wichtelwerkstatt“.

An verschiedenen Stationen konnten Kinder und Eltern ihre Kreativität heraus lassen und verschiedenste Sachen gestalten. Zudem gab es ein kleines Cafè, wo man bei Waffeln, Wasser oder Punsch den einen oder anderen Plausch untereinander halten konnte.

Desweiteren boten wir einen Raum für Bewegung an und ein eigenes kleines „Fotostudio“ wurde aufgebaut, in welchem weihnachtliche Familien-Bilder aufgenommen werden konnten.

Am Ende des Nachmittags konnten die Kinder ihre eigengestalteten Christbaumkugeln, Brettchen, Kerzen oder Krippen aus Keksen mit nach Hause nehmen.

Es war für alle Beteiligten ein schönes, besinnliches und erfolgreiches Fest!

An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen Helfern, Eltern und Erziehern für das erfolgreiche Jahr 2019 und wünschen föhliche, besinnliche Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr 2020!

Wir freuen uns auf die weitere Zusammanarbeit mit Ihnen und vorallem Ihren Kindern!

 

Herzlich Willkommen in Düsseldorf und in der AVP Kindertagestätte „Tannenhof“

Am 13.12.2019 hatten wir in unserer Einrichtung spannenden Besuch.

Wir durften eine Delegation begrüßen, welche uns aus Moskau besuchen kam. Fünf pädagogische Fachkräfte aus einer großen Einrichtung in Moskau wurden in unsere Kindertagesstätte eingeladen, um ihnen unter anderem unser besonderes Konzept der deutsch-russisch bilingualen Einrichtung vorzustellen.

Das besondere an diesem Treffen war der pädagogische Fachaustausch und sehr interessante Fragen unserer russischen Gäste. Durch unsere Leitung und den Geschäftsführer des AVP e.V., Herrn Aruin, wurden viele Fragen rund um das Konzept und die Unterschiede zwischen deutschen und russischen pädagogischen Ansätzen beantwortet.

Im Anschluss wurden unsere Gäste durch die Kindertagesstätte geführt, wodurch sie einen praktischen Einblick in unsere Arbeit bekommen und einige Ideen gesammelt haben, welche durch zahlreiche Fotos der Möbel oder verschiedener Materialien festgehalten wurden.

Es war für uns ein sehr spannender Austausch an diesem Nachmittag und wir freuen uns sehr auf den weiteren Austausch und die Kooperation mit unseren neu gewonnenen Kolleginnen aus Moskau.

 

Laterne, Laterne, Sonne, Mond und… Raketen, Igel und Kastanien

Wenn die Eingewöhnung erfolgreich abgeschlossen ist, die Projekte erfolgreich angelaufen sind und die Tage langsam etwas kürzer werden, wird es langsam Zeit für das erste Fest in diesem Kindergartenjahr.

Das St. Martins Fest wurde erfolgreich gefeiert!

Die Vorbereitungen auf dieses traditionelle Fest fingen Wochen vorher schon an, denn jedes Kind bastelte seine eigene Laterne.

Dieses Jahr durften wir bei unserem Umzug leuchtende Raketen, Kastanien, Igel oder Sterne bestaunen, welche die Kinder unserer Einrichtung sehr schön gestaltet haben.

Dem Regen zum Trotz starteten wird unseren kleinen Martinsumzug, welcher natürlich durch die traditionellen Martins-Lieder begleitet wurde.

Auch das Feuer mit der Martinsgeschichte durfte nicht fehlen. Den Abschluss brachten dann unser lieber St. Martin und der Bettler. Sie verteilten leckere, frische Weckmänner an alle Kinder. Die strahlenden Kinderaugen sagten „Danke“ und so wurden die Kinder mit ihren schön leuchtenden Laternen nach Hause entlassen, und wir sind uns sicher, dass der dunkele Abend durch strahlende Kinderaugen und Laternen schön beleuchtet wurde.

 

Willkommen im Kita-Jahr 2019 / 2020

Nach den Sommerferien 2019 hieß es anfang des Schuljahrs wieder "Herzlich Willkommen", als wir unsere neuen Kinder in der AVP Kindertagesstätte „Tannenhof“ begrüßen durften.

Das neue Kita Jahr begann und damit auch die spannende Zeit, in der unsere 24 neuen Kinder in die Eingewöhnungsphase einstiegen. Sie begannen damit ihren neuen Lebensabschnitt, da sie von nun an regelmäßig eine Kita besuchen würden. Langsam tasteten sich unsere neuen Kinder an den Tagesablauf an, knüpften erste Freundschaften und fingen an, sich in unserer Einrichtung sehr wohl zu fühlen.

Ab dem Ende der Eingewöhnung finden auch in diesem Jahr wieder unsere gruppenübergreifenden Projekte statt. Erneut nehmen wir die Arbeit in der Sprachförderung, der Bewegung und der musikalischen Frühförderung, sowie der Vorschule sehr ernst. Es wird alles geplant und durchgeführt, sodass unser neues Kita-Jahr genauso erfolgreich wird wie das Jahr davor.

Eine entscheidende Neuerung gab es im Personal:

Seit Anfang des neuen Kindergarten-Jahres wird die AVP Kindertagesstätte „Tannenhof“ von Christian Bohe geleitet, welcher bereits seit fast 3 Jahren Teil des Teams ist und vorher die Gruppe „Blütenmeer“ leitete.

Christian Bohe - neuer Leiter der Kita

Und so begann es, ein spannendes neues Kindergartenjahr.

 

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